Während hier in Europa die Konfrontation zwischen Handel und FMCG Produzenten bezogen auf das Internet noch im vollen Gange ist, werden in den USA bereits Kooperationsansätze herausgearbeitet. Dies sicherlich auf Basis der Erkenntnis, dass der eine ohne den anderen nicht kann.
Die Konfrontation basiert unter anderem auf Preissetzungsthemen (Verkaufpreis, Couponing etc.) oder aber auch auf der Vertriebsstrategie der Hersteller, wie z.B. der Eigenvertrieb über einen eigenen Online Store.
In einer Studie, aus der eMarketer zitiert, werden aber die Kooperations-Ansätze erkennbar, die sich jede Seite von der jeweils anderen Seite wünscht – alle mit dem Ziel die Umsätze wachsen zu lassen:
So wünschen sich 69% der Produzenten mehr Shopper Insights durch die Online Händler, 66% würden gerne mehr Best Practices mitgeteilt bekommen und 52% würden sich über Cross-Merchandising Empfehlungen freuen.
100% der Online Händler wünschen sich Innovationen, definiert als exklusivere Produkte, Neu-Produkt Launches. 71% wünschen sich “web only” Produkt-Angebote, die also nur online erhältlich sind. Während 67% sich eine bessere Marken / Produkt Präsentation (bessere Bilder und Beschreibungen oder auch Rich Media Anwendungen), höhere Marketing Investments oder ebenfalls stärkere Shopper Insights wünschen.
Ergo, der Handel hat also die Daten besser zu analysieren, um Shopper Insights zu formulieren, Cross- und Up-selling Emfpehlungen auszusprechen und den FMCG Herstellern an Hand von Beispiel-Fällen aufzuzeigen, wie es optimal geht im E- Commerce. Klar erkennbare Trends: Big Data und das aufgewertete Profil des Business Analysts bzw. des Analytics Experten.
Der Hersteller soll seine Hausaufgaben machen, und sich um die Produkte und die Unterstützung kümmern. Hier sind des – wie schon so lange - die Trends Content und Social Media, die wichtig sind. Denn nur wenn ich weiss wie meine Zielgruppe tickt, kann ich darauf Produkte anbieten.
Und gibt es ein direkteres Feedback als Social Media?