Laut einer Studie wurden 50% aller mobilen Umsätze in 2011 durch das iPad getätigt.
Es ist schon bemerkenswert: Die mobilen Umsätze werden größten Teils, wenn man noch die anderen Tablets hinzurechnet, also nicht durch das Handy statt sondern durch die Tablets generiert.
Daher sollten wir, wenn wir von mobilen Umsätzen sprechen, genau differenzieren.
Es gibt Umsätze über das Handy und Umsätze über die Tablets. Gemeinsam ist beiden nur, dass die Geräte so klein und leicht sind, dass sie problemlos überall hin mitgenommen werden können. Beide Geräte sind also mobil. Doch dann hört es auch schon auf mit den Gemeinsamkeiten.
Die Verwendung von Tablets findet eher zu Hause statt, daher ist die Kaufsituation auch entspannter. Die größere und brillantere Darstellung ist für die Produktdarstellung besser geeignet – verführt also besser zum Kaufen. Wichtig für Händler und Hersteller ist daher guter Content, der gut strukturiert und zielführend ist.
Das Handy wird zwar auch in solchen oben beschriebenen Situationen eingesetzt werden, doch meistens wird es unterwegs benutzt werden. So kann z.B., durch das Scannen des Barcodes ein direkter Preisvergleich mit anschließendem Kauf stattfinden. Darüber hinaus kann das Handy durch den Einsatz von Location Based Services (LBS) zum Umsatz beitragen. Letztere Umsatzquelle ist nicht Teil der Studie. Wichtig für Händler und Hersteller ist für das mobile Handy Business, dass sie ihre Seiten optimieren für den kleineren Bildschirm, Ihren Content und Navigation danach ausrichten und auch Dienste wie LBS einsetzen, um den Kunden schnell zu überzeugen. Coupons sind hier ebenfalls eine Option.
Fazit: Es führt in Zukunft definitiv kein Weg mehr an speziell für Tablets und für Handy’s optimierten Seiten vorbei.
